Depot-Hebel — Box-Spread vs. ungehebelt

Zwei Zeitlinien für dasselbe Depot: ohne Hebel halten oder heute via Box-Spread Kapital aufnehmen, in den gleichen ETF investieren und am Horizont die Box tilgen.

Annahmen anpassen
7,0%
40%
50%
Hebel lohnt nur, wenn die Depotrendite über dem Box-Zins liegt. Mit Verlustverrechnung sinkt die Hürde — der Box-Verlust senkt die Steuer auf den ETF-Gewinn.
Mehrvermögen durch Hebel · €72.018
Box-Zins (12m EUR) · 2,78%
Verlustverrechnung aktiv — Pfad B spart +€12.464 Steuer
A · Ungehebelt 4,86% CAGR
€803.283
Depot brutto
€983.576
Steuer am Horizont
−€180.293
Anschaffungskosten
€300.000
Stiller Gewinn / Wert
69,5%
B · Box-gehebelt 5,76% CAGR
€875.301
Position brutto
€1.278.648
Steuer am Horizont
−€218.556
Box-Schuld bei Tilgung
−€197.255
Anschaffungskosten
€450.000
Stiller Gewinn / Wert −4,7pp
64,8%
Box-Verlust (Termingeschäft)
€47.255
Beleihungsgrad heute: 30,0% · am Horizont 20,1% (Hebel-Verfall) — die gehebelte Position verträgt einen Drawdown von 53,8% bevor der Broker einen Margin Call auslöst (bei 50% Maintenance). Box-Spread hat während der Laufzeit kein Margin-Call-Risiko.
Break-even-Rendite
Bei einer Depotrendite von 2,78% p.a. wären beide Pfade nach Steuer gleichauf. Liegt deine Erwartung darüber, lohnt sich der Hebel (mit aktivierter Verlustverrechnung — sonst wäre die Hürde höher).

Wie funktioniert der Vergleich?

A · Ungehebelt

Bestehendes Depot bleibt liegen, Compound über den Horizont, am Ende Mark-to-Market mit Abgeltungsteuer auf den Gesamtgewinn (Anschaffungskosten aus dem aktuellen unrealisierten Gewinnanteil).

B · Box-gehebelt

Heute Box-Spread aufnehmen, Erlös sofort in den gleichen ETF. Position (P + L) compoundet, Box-Schuld wächst mit r_box, am Horizont wird die Box aus dem Depot getilgt. Der Termingeschäftsverlust am Boxende verrechnet sich nach JStG 2024 voll mit Kapitalerträgen — Toggle macht den Effekt sichtbar.