Privatier — Verkaufen oder Box?

Vom Depot leben: jedes Jahr Anteile verkaufen, oder rollende Box-Linie ziehen und am Ende glattstellen?

Annahmen anpassen
20y
6,5%
40%
Mit Verlustverrechnung wird der akkumulierte Box-Verlust am Horizont gegen den Depot-Gewinn verrechnet. Klick auf Markt würfeln für eine zufällige Renditesequenz (μ ≈ Erwartungsrendite, σ = 16 %).
Entnahmequote · 4,00%
Box-Zins (12m EUR) · 2,78%
Verlustverrechnung aktiv — Pfad B profitiert von +€73.819
A · Verkaufen
€1.296.924
Depot übrig
€1.660.252
Steuer während Entnahme
€172.921
Restkostenbasis
€282.705
B · Box-Linie
€1.746.471
Depot bei Horizont
€3.523.645
Steuer bei Liquidierung
−€771.111
Box-Schuld bei Tilgung
−€1.079.882
Beide Pfade decken 20 Jahre × €40.000 Bedarf. Pfad B verschiebt die gesamte Steuerlast nach hinten und nutzt die volle Compound-Wirkung des Depots — besonders stark wenn Depotrendite (nach Steuer) > Box-Zins.

Wie funktioniert der Vergleich?

A · Verkaufen

Jahr für Jahr Anteile verkaufen. Der nicht realisierte Gewinnanteil bestimmt den Steuerdrag pro EUR Verkauf — Kostenbasis wird proportional fortgeschrieben. Risiko: bei zu hoher Entnahmequote geht das Depot vor dem Horizont leer.

B · Box-Linie

Jährlich gegen eine rollende Box-Spread-Linie ziehen. Depot bleibt voll investiert, kapitalisiert tax-deferred. Am Horizont einmalig Box tilgen und ggf. Depot anteilig verkaufen — gesamte Steuerlast wandert vom heute-versteuerten Topf in den N-Jahre-späteren.